PRESSEMELDUNGEN   Oktober 15, 2017

Expertentipps für Elektro-, Akku- und Benzinmäher sowie Mähroboter

Gummersbach, im August 2017 | Neigt sich die Gartensaison im Oktober langsam ihrem Ende zu, haben Hobbygärtner noch eine wichtige Aufgabe zu erledigen: das fachgerechte Einlagern des Rasenmähers. Je nach Modell gibt es dabei verschiedene Dinge zu beachten. Uwe Wagner, Geschäftsführer der Wagner Garten- und Kommunaltechnik GmbH aus Gerlingen und SABO Fachhandels-partner, verrät, worauf es ankommt.

Wer stolzer Besitzer eines hochwertigen Mähers ist, will sein Gerät in den kalten Wintermonaten professionell aufbewahrt wissen. Einige Maßnahmen können von privaten Grünliebhabern selbst vorgenommen werden, andere bleiben besser dem Profi überlassen.

Übergreifende Mäher-Checkliste
Unabhängig von den verschiedenen Modellen können Gartenfans vor dem Wintereinbruch folgende Punkte selbst erledigen:

  • Die optische Überprüfung
    Sind keine Teile ausgebrochen und steht das Messer nach Ausschalten des Geräts innerhalb von drei Sekunden still, ist alles in Ordnung. Andernfalls muss der Profi ran: „Durch das Auswuchten des Messers können wir das Problem in der Werkstatt schnell beheben. Auch das Schärfen oder Austauschen des Messers übernehmen wir gerne, da hier große Verletzungsgefahr für unsere Kunden besteht. Auf www.sabo-online.com können SABO Besitzer einen kompetenten Ansprechpartner in ihrer Nähe ermitteln“, erklärt Uwe Wagner.
  • Die Reinigung der Mäherunterseite und des Messers
    Mit Schutzhandschuhen ausgestattet, können Mäherunterseite sowie Messer mit Spachtel und Kehrer gereinigt werden.
  • Die Überprüfung des Fangkorbes
    Ist der Fangkorb im Inneren stark verschmutzt, empfiehlt sich eine Reinigung mit dem Dampfstrahler, um verstopfte Waben wieder zu befreien.
  • Die Ölung der beweglichen Teile
    Damit im Frühjahr wieder alles geschmeidig läuft, kommt vor dem Wintereinbruch Sprühöl zum Einsatz. Aus 20 cm Entfernung auf die beweglichen Teile des Holms gegeben, ist die Höhenverstellung leicht möglich. Auch die Raddeckel können abmontiert und das Rad eingefettet werden. Auf diese Weise wird einem unangenehmen Quietschen vorgebeugt.

Elektrorasenmäher-Checkliste
Neben den allgemein gültigen Schritten sind für Elektrorasenmäher besondere Maßnahmen durchzuführen.

  • Die optische Kabelprüfung
    Die Kabel eines Elektromähers sollten genau unter die Lupe genommen werden: Sind sie frei von Knicken und nicht verdreht? Ist auch das Verlängerungskabel noch in Ordnung? „Ist das nicht der Fall, empfehle ich einen Austausch. Beim Fachmann ist diese Maßnahme schnell umgesetzt“, weiß Wagner.
  • Die VDE-Prüfung
    Auch die VDE-Prüfung ist in professionellen Händen gut aufgehoben, weiß der SABO Fachhandelspartner: „Die Elektroschutzprüfung, bei der sichergestellt wird, dass Strom ausschließlich an den vorgesehenen Stellen fließen kann übernehmen wir gerne für unsere Kunden.“
  • Die Innenreinigung
    Um das Innere des Rasenmähers zu erreichen, muss die Mäherhaube abgenommen werden. Hierbei stehen wir gerne mit Rat und Tat zur Seite, um im Anschluss Gras und Verschmutzungen aus dem Elektromäher herauszublasen“, empfiehlt Wagner.

Akkurasenmäher-Checkliste
Um einen Akkurasenmäher winterfest zu machen, sollten dieselben Punkte wie bei einem Elektrorasenmäher überprüft werden. Anstelle der Kabel kommt bei diesem Gerät jedoch ein Akku zum Einsatz.

  • Die Akkupflege
    Der Akku muss nach Herstellerangaben gepflegt werden. Besonders wichtig ist das zweimalige Zwischenladen während der langen Winterperiode sowie die frostsichere Aufbewahrung der Batterie bei Plusgraden – idealerweise im Haus.

Mähroboter-Checkliste
Ebenso wie bei einem Elektro- oder Akkumäher ist auch bei einem Mähroboter die Sichtprüfung zu empfehlen: Ist das Gehäuse ganz oder sind Teile ausgebrochen? Verläuft die Messerlaufbahn korrekt?

  • Einfetten der Lenkrollen
    Die vorderen Lenkrollen gewährleisten die Wendigkeit des Mähroboters: Vor dem Einlagern sollten sie mit Sprühöl behandelt werden.
  • Die Reinigung
    Bei der Reinigung eines Mähroboters ist besondere Vorsicht geboten: „Dieser darf auf keinen Fall mit einem Hochdruckreiniger behandelt werden, denn das eindringende Wasser würde die Elektronik zerstören“, warnt Wagner.
  • Die Akkupflege
    Die Batterien eines Mähroboters müssen ebenso pfleglich behandelt werden wie die eines Akkumähers. Wer sichergehen will, nimmt den speziellen Winterservice der SABO Fachhandelspartner in Anspruch: „Zum Service gehört die bequeme Abholung des Geräts, die fachgerechte Reinigung, das zweimalige Aufladen der Batterien pro Winter sowie die ordnungsgemäße Einlagerung. Zum nächsten Frühlingsbeginn wird der Mähroboter dann wieder einsatzbereit bei seinem Besitzer abgegeben“, erläutert Fachhandelspartner Wagner den Ablauf.

Benzinrasenmäher-Checkliste
Im Vergleich mit allen anderen Geräten ist der Benzinmäher am wartungsintensivsten. Einige Schritte können vom Gartenfreund selbst in die Hand genommen werden.

  • Die optische Überprüfung
    Neben der obligatorischen Sichtprüfung wie bei Elektro- oder Akkumäher muss beim Benzinrasenmäher noch ein Blick auf das Starterseil geworfen werden. „Ist dieses nicht intakt, kümmern wir uns um den fachgerechten Austausch“, erklärt Wagner.
  • Die Reinigung des Luftfilters
    Ist der Luftfilter des Mähers leicht verschmutzt, kann er durch einfaches Ausklopfen – zum Beispiel auf Steinboden – wieder gereinigt werden. Auch das Ausblasen mit Druckluft ist erfolgsversprechend. Bei starker Verschmutzung sollte der Filter ausgetauscht werden.
  • Der Zündkerzenaustausch
    Bei einer defekten Zündkerze hat sich die Vorgehensweise in den vergangenen Jahren geändert: „Die Reinigung einzelner Zündkerzen wird heutzutage nicht mehr empfohlen, da sie nur sehr schwierig wieder sauber wird und die Zündfähigkeit dann nicht vollständig gewährleistet werden kann“, begründet Wagner.
  • Der Motorölwechsel
    Mit einer spritzenähnlichen Pumpe kann altes Motoröl abgesaugt werden. Beim Fachhandel oder an der Tankstelle erfolgt im Anschluss die fachgerechte Entsorgung.
  • Die Überprüfung der Motordrehzahl
    Mit einem speziellen Messgerät überprüft der Profi die Drehzahl. Stimmt diese nicht mit der Herstellerempfehlung überein, leidet das Mäh- und Fangergebnis. Im Normalfall sollte der Wert bei ca. 2750 bis 3200 Umdrehungen liegen.
  • Die Tankentleerung
    Kraftstoff altert und sollte in der Regel alle 30 Tage aufgebraucht oder ausgewechselt werden. Alternativ kann dem Tank ein sogenannter Kraftstoffinstandhalter zugegeben werden. Die Flüssigkeit sorgt dafür, dass das Benzin länger haltbar bleibt. Auch ein teurerer Sonderkraftstoff ist eine geeignete Variante. Vor dem Winter sollte der Tank aber definitiv vollständig entleert werden, um Ablagerungen im Vergaser zu verhindern. Hierfür wird der Tank entweder leer gefahren oder mit Hilfe einer Pumpe ausgesaugt.
  • Der Batteriecheck
    Ist der Benzinmäher mit einem Elektrostarter ausgestattet, muss die Batterie ebenfalls frostsicher und bei Plustemperaturen gelagert sowie zwei Mal pro Winter aufgeladen werden.

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